Auf der ganzen Welt liegen Wracks jenseits der Grenzen des herkömmlichen Sporttauchens im Meer versteckt.
Ist es möglich, an entlegenen Stellen hundert Meter oder tiefer zu tauchen? Es ist nicht wirklich schwer und viele „Wrackjäger“ tun das. Diese Taucher benutzen aber neben spezieller eigener Tauchausrüstung auch eigens hierfür eingerichtete Begleitboote und Expertenteams, die sie dabei unterstützen.
Können das aber auch Taucher auf eigene Kosten tun, die nur zum eigenen Vergnügen in ihrer kostbaren Urlaubszeit tauchen? Um die Durchführbarkeit dieser Herausforderung festzustellen, hat die Abteilung Technisches Tauchen von PSS “D.W.E.L.L.E.R.”, ein begrenztes Forschungsprogramm zur Erkundung von tiefen Wracks mit Licht, entwickelt.
Dieses Programm kann sich bereits verschiedenster Erfolge rühmen. Zu den bekanntesten gehören u. a. die Mitarbeit bei der Dokumentation und der Bergung des Schatzes vom Raddampfer „Polluce“, die Identifizierung und Erforschung des Mienenabwehrschiffs „FR-70“, wie auch die Entdeckung und Dokumentation der Dampfschiffwracks "Zealot", "Turkia" und "Cape Clear" im Roten Meer. Bei der letzte Expedition wurde am Meeresgrund südlich von Rocky Island (Zabargad) in einer Tiefe von 100 bis 120 Metern das Wrack der "S.S. Maidan" erfasst.